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Historie der Teams und Erfolge der RRG Porz

Schon bald nach der Vereinsgründung meldeten sich bei der RRG Porz Rennfahrer und Rennfahrerinnen aus allen Leistungsklassen an. Man kannte die Vorstandsmitglieder und war davon überzeugt, dass man in diesem Verein eine neue erfolgreiche Heimat findet.

Bereits im Jahre 1988 war dann auch der erste Sieg zu verzeichnen, Bianca Boddenberg siegte in der Mädchenklasse. In den Jahren 1989 bis 1994 bildete sich eine starke Amateur-Sportgruppe mit den erfahrenen Pawel Kowalski, Pawel Gilak, Rainer Kopp, Frank Meesen, Harald Frank und Jürgen Habetz. Diese starke Sportgruppe verzeichnete zahlreiche Siege im In- und Ausland.

In den Jahren 1995 bis 2000 entstand ein neues Team. Hier waren erfolgreich Rainer Beckers, Hans-Peter Schumacher, Thorsten Kalbrunner, Exprofi Jochen Görgen, der Deutsche Meister im Querfeldein Jörg Arenz, John-Paul Fürus und Karsten Zakbert. Dieses Team zählte in Deutschland zu den erfolgreichsten Mannschaften. Nicht nur bei Rundstreckenrennen auch bei Etappenfahrten im In- und Ausland war man gefragt.

Ein grosses Wagnis war die Gründung eines Bundesligateams U 23 im Jahre 2002. Eine hochkarätige Mannschaft mit Daniel Knyss, Thomas Schumacher, Marcel Sieberg, Jason Phillips, Christian Knees, Jonas Owczarek, Roman Jördens, Artjom Botschkarew und Linus Gerdemann dominierte das Renngeschehen in der Bundesliga nach Belieben und holte sich auch den Sieg in der Teamwertung. Artjom Botschkarev krönte seine Laufbahn mit dem Titel eines Deutschen Vizemeisters in der U 23. Fahrer wie Sieberg, Knees und Gerdemann haben mittlerweile den Sprung in das Profilager gewagt und erfolgreich bestanden. Die Öffentlichkeit wird in der Zukunft noch viele positive Überraschungen mit diesen exelenten Rennfahrern erfahren.

Bei internationalen Einsätzen wurde das RRG-Team oft von Top-Akteuren wie dem Dänen Jan Oestergaard und David Kopp unterstützt. Insbesondere David Kopp zählt heute zu den besten Profis im internationalen Renngeschehen.

Nahtlos ging die Arbeit in der RRG Porz danach bis heute weiter mit der Gründung einer Jugendabteilung. Ein Jugendtrainer wurde alsbald gefunden. Die ersten Erfolge liessen auch nicht lange auf sich warten. Aber die erste Euphorie legte sich sehr schnell, als der Trainer im Sommer 2006 sich abmeldete und sich die jugendlichen Akteure plötzlich im freien Fall befanden. Gleichwohl wurden auf der Vorstandsetage neue Pläne geschmiedet. Nach Abschluss der Rennsaison 2006 waren viele Interessierte auf die weitere sportliche Entwicklung der RRG Porz gespannt.

Und in der Tat, der Verein setzte neue Meilensteine in seiner Entwicklung. Innerhalb weniger Wochen meldeten sich Anfang des Jahres 2007 fünf meist jugendliche Mitglieder im Verein an. Der 1. Vorsitzende Heinz Gerd Funk übernahm das Training für die jungen Himmelsstürmer. Die Gewinnung neuer Mitglieder stand zu diesem Zeitpunkt im Fokus des Vereins. Daher nahmen die Verantwortlichen auch gerne die Initiative des Bundes Deutscher Radfahrer auf, im Rahmen der Breitensportaktion Bike On, die vielen begeisterten Freizeitradler anzusprechen. In Zusammenarbeit mit der örtlichen Werbegemeinschaft richtete man diesen attraktiven Breitensportwettbewerb auf verkehrsarmen Wegen und Strassen rund um Köln-Porz aus.

Im Jahre 2007 und danach hatte der nationale und internationale Radsport schwierige Zeiten zu überstehen. Dopingskandale überschatteten die Szene. Sponsoren waren kaum noch bereit, die Radsportvereine zu fördern, so musste auch die RRG Porz mit stark reduziertem Etat weiterarbeiten. Dennoch fanden neue Mitglieder, vornehmlich aus dem Nachwuchsbereich den Weg zur Radrenngmeinschaft Porz. Mit Timo Dillenberger konnte man einen engagierten Trainer verpflichten. Die schnelllen Erfolge blieben natürlich zunächst einmal aus. Für die sportlichen Erfolge sorgten einmal mehr die erfahrenen Fahrer in der Seniorenklasse Hans Joachim Loth und Romuald Wilczynski.

Vermarc Challenge Magazin Radtrikot24
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